Tarifvertrag ig metall mobiles arbeiten

Die mächtige Gewerkschaft IG Metall kündigte den Deal für die Beschäftigten in Baden-Württemberg an, rechnete aber damit, dass sie letztlich bundesweit für insgesamt 3,9 Millionen Beschäftigte in der Branche umgesetzt werden würde. 6. Februar 2018 Die deutsche Tochtergesellschaft der Ig Metall in dustriALL hat einen Sieg in der Metall- und Automobilbranche errungen, der einen Präzedenzfall für das Recht der Arbeitnehmer auf Die Festlegung ihrer Work-Life-Balance schafft. Löhne• Eine Lohnerhöhung von 4,3 % ab 1. April 2018 für alle Arbeiter und Auszubildenden. • Einmalige Zahlung für die Monate Januar, Februar und März 2018 in Höhe von 100 € für alle Arbeiter und Angestellten von 70 € für alle Auszubildenden. • Eine Zahlung im Jahr 2019 in Höhe von 400 € für alle Arbeiter und 200 € für alle Auszubildenden. Ab 2020 wird dieser Pauschalbetrag dauerhaft und tarifdynamisch sein (wird mit weiteren Lohnerhöhungen steigen). Arbeitgeber und Gewerkschaftsvertreter einigten sich auch auf die Möglichkeit, dass Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit für zwei Jahre von 35 auf 28 Stunden pro Woche reduzieren, wenn sie sich um Kinder oder ältere Angehörige kümmern müssen.

Die neue Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, die als Pilotvereinbarung für andere Tarifrunden in Deutschland gelten soll, ist ein positives politisches Signal für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Es zeigt, dass wir die Krisenzeit beenden und dass die Arbeitnehmer für ihre Rechte für einen fairen Anteil an der Erholung eintreten. Die Vereinbarung zeigt auch, dass die „Flexibilität“ am Arbeitsplatz nicht nur von den Arbeitgebern, sondern auch von den Arbeitnehmern festgelegt werden sollte. Es gibt drei Hauptausleinen aus der Vereinbarung, die sich auf Löhne, Arbeitszeit und den so genannten Tariflohnzuschlag beziehen. Die IG Metall hat ihre zentrale Forderung durchgesetzt, dass die Arbeitnehmer das Recht haben sollen, ihre Wochenarbeitszeit für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren von den üblichen 35 Auf dauereten auf 28 Stunden zu reduzieren. Es ist die erste große Gewerkschaftsvereinbarung, die Arbeitszeiten vorrang vor Löhnen priorisiert. Es wurde auch eine Klausel vereinbart, die ein neues Sabbatmodell („Meine Auszeit“) ermöglicht. Dieses Modell wird in naher Zukunft ein Sabbatical von bis zu sechs Monaten für alle Mitarbeiter nach ihren Anforderungen vorsehen.

Der Arbeitgeber wird dieses Sabbatical im Voraus finanzieren, und die Arbeitnehmer müssen ihre Abwesenheit künftig nur noch durch Gutschriften auf ihren individuellen Arbeitszeitkonten kompensieren. Umfang: Der Tarifvertrag der Volkswagen AG gilt für knapp 120.000 Mitarbeiter in den Werken Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie der Volkswagen Financial Services AG. „Früher forderten die Unternehmen Flexibilität von den Arbeitnehmern und nicht umgekehrt.

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